Montag, 5. Oktober 2009

goldene Herbsttage

4. Okt. 2009: Fahnengeschmücktes Hallau

schmucke Hallauertracht mit Strohhut

Belbtes Hallau: Seifenblasen auf der Kinderstrasse

Herbstimpressionen mit Beerenkranz


Herbstgeladene Aloevera-Blätter

Das Weingebiet wird gauch
"das Blau Burgunder Land" genannt


die Pferde warten geduldig, bis sich der Wagen füllt

das Pferdefuhrwerk setzt sich in Bewegung

die Fahrt führt an den schönen Brunnen vorbei

Igel im Stachelkleid schmücken die Auslagen

ein urchiger Briefkasten aus Holz steht im Dorf

Prost: lasst die Korken knallen

la belle cuisine a la francaise

im Laufschritt zum Platzkonzert

Frauenpouver auf der Trompete

eine der ausladenden Holzlauben in Hallau

Auch die Klarinettenformation giebt sich die Ehre

ein vollfruchtiger Traubenschössling

aus kargem Boden erwächst ein
Fassadenfüllender Traubenzweig
aus einem Mauerspalt gedeiht diese Rebe

Leuchtende Sonnenboten

"Andere Länder .... Andere Sitten"

nach der Fahrt trinkt das Fohlen bei der Stute

ein Dreier-Gespann fährt ein...

fantasievoll geschmückte Brunnen
zeichnen das Dorfbild

Blumenpracht, farblich assortiert



Hallau
Das schmucke Städtchen am nördlichsten Zipfel der Schweiz ist eine Anreise wert. So unscheinbar diese Ortschaft sich an die Rebberge anlehnt; einmal im Jahr macht Hallau von sich reden. Es ist die Zeit des Wümmet, die Wochen der Traubenlese und die zwei Wochenende des Hallauer Festes. Zu dieser Zeit fiebert Hallau und damit verbunden das ganze Klettgau. Der grösste Wümmet in der Ostschweiz hat begonnen und die goldenen Herbsttage versprechen eine Spitzenernte mit einem Öchsliwert von nahezu 100 Grad.
Die Sonntage vom 4. / 11. Oktober 2009 sind dem Winzerfest gewidmet.
Die Blumengeschmückten Brunnen locken viele Touristen an, der Festumzug steht unter dem Motto: "Andere Länder .... Andere Sitten." Es ist faszinierend, wie professionell und fantasievoll die Hallauer dieses Motto umsetzen. Die vorbeiziehenden Wagen lassen Sujetgerecht die Länder von Frankreich über Italien bis nach Mexiko und China an den Schaulustigen aufleben. Die "Queen" grüsst huldvoll von der Kutsche und für einmal dürfen die Pfadis von ihrem Wagen aus die Passanten nass spritzen. Pferdegetrampel mischt sich mit den Musikparaden, der Duft von gegrillter Bratwurst und gerösteten Marroni streicht um die Nase und auch die Traubendegustationen kitzeln den Gaumen. Die Hallauer Spezialitäten sind süsser und salziger Natur, denkt man da an den Schüblig, an die Schlüferli und die Weinguetzli.
*****
Wie schön die Häuser geschmückt sind, die alten bemalten Fassaden sprechen von vergangenen Zeiten, von alten Bräuchen und Traditionen. Die Buchdruckerei "Gutenberg" steht würdevoll im Zentrum, das Ortsmuseum hat seine Tore geöffnet und auch die Kirche ist einen Besuch wert. Und wer jetzt noch nicht genug hat von allen Eindrücken, der lässt sich per Pferdefuhrwerk durch die Rebberge chauffieren. Vollends gesättigt und zufrieden verlasse ich den friedlichen Ort. Es wird nicht der letzte Klettgauer Wümmet gewesen sein.

Mittwoch, 16. September 2009

Sonniges Ligurien

Blumen ranken sich vor der Haustüre

unser Logie mit Meerblick

darunter befindet sich die Piazza grande


künstlerischer Eindruck der Piazza

zur Piazza gehört die Kirche,
das Wahrzeichen von Cervo

wer sich liebt, der traut sich hier...

Musik gehört zu Cervo wie das Meeresrauschen
die Violine, in Holz und Tonarbeit

am Piazza machen sich die jungen Künstler bereit

die Musikakademie in Cervo ist eröffnet für:
Vilone, Viola, Cello, Pianokonzerte und Gesang

allabendlich erklingen herrliche Konzerte

Bildervernissage und Preisverleihung

dieses Bild erhält den Publikumspreis

Blick über die Schulter einer Malerin,
Gemälde eines düsteren Gässchens...

die Düsternis fällt dank der Gold-
verzierung ab, hellt so das Bild auf

schmale Gassen, scharfe Konturen

das Gemäuer ist mit Eisenstangen verstärkt

die Häuser haben einst einem Erdbeben standgehalten

das Gässchen mündet in den Piazza grande

der Maler skizziert erst sein Werk

jedes noch so schmale Tor ergrünt


Exotisches erspriesst aus jeder Ritze

die Pflanzen werden liebevoll gehegt

Cervo, ein Bild von einem Städtchen

Malerischer Ausblick aufs Meer

junger Zeichner auf hohem Sitz

Kunst in Aquarell

lichtdurchflutetes Sujet in Arbeit

das vielbewunderte Kirchenportal

Künstler mit genauer Vorstellung...

im Turmverliess proben die Sopranistinnen

oberes Turmgemäuer hält Wind und Unwetter ab


Sonnige Tage an der Ligurischen Küste, das lasse ich mir gerne gefallen. Meeresrauschen, eintauchen in Fauna und Flora, kulinarische Köstlichkeiten sowie musikalisches Ambiente, all das ist Cervo. Dieses geschichtsträchtige Städtchen hoch über dem Meer trägt den Charme alter Tage und verbindet Gässchen und Tore mit der Neuzeit. Cervo ist die Hochburg der musikalischen Akademie, wo sich junge Musiker international treffen, sich in Meisterkursen ihr Rüstzeug holen und die Umgebung mit ihren abendlichen Konzerten für 10 Tage in einen offenen Konzertsaal verwandeln. Die jungen Musiker kommen aus Australien, Usbekistan, der Ukraine, aus Japan, China und Korea, aus England, Frankreich, der Schweiz und Italien. Cervo bietet allen Nationen eine Plattform, ist für Verliebte wie ebenso für Einsame da, denn in den alten Mauern wohnen nicht mehr viele Einheimische. Hochzeitspäärchen ersteigen regelmässig die Stufen zur grossen Kirche und lassen sich fotografieren; ein bleibendes Vermächtnis für eine junge Liebe.
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Der erste Septembersonntag jedoch ist das Mekka der Maler. Alle Hobbymaler strömen herzu, stellen die Staffeleiein an ihrer Lieblingsstelle auf und beginnen, die Eindrücke auf Leinwand zu bannen. Es ist faszinierend, ihnen zuzuschauen und später am Abend das Resultat an der Vernissage zu bewundern. Unter freiem Himmel findet die Preisverleihung statt, und was sich da anbietet an Eindrücken ist die hohe Kunst der Malerei. Da vermischt sich der Pinselstrich mit der Realität; doch sehen Sie selbst...

Donnerstag, 27. August 2009

Ein Kränzchen winden

Ein herzliches Dankeschön vom Erdbeermännchen

Einfach süss, diese Nascherei...

Zur Abwechslung mal Käse

Immer dem Geschmack nach

Aha, der Mäusenachwuchs ist am futtern
bloggern, mampfen, bloggern, mamppp...

Frühlingsstimmung bei Vogelgezwitscher

Friedenstaube als Zimmerschmuck

Gockel bei der Federnpflege

Ostern war doch gestern


An dieser Stelle möchte ich allen ein Kränzchen winden, die mich bisher begleitet haben, durch dick und dünn, sozusagen. Es freut mich natürlich, die Meinung der Blogger-Leserschaft zu hören, es dürften noch Viele mehr sein. Auch Kritik nehme ich entgegen, denn nicht immer gefällt einem dasselbe. Einfach ein kurzes Feedbak, das wäre super. Danke schön.