Samstag, 14. November 2009

Basar 14./15. November 2009

Stimmungsvoll in den Novembertag

schönes Ambiente mit gezackten Sternen

Handcreme, die herrlich nach Orange oder Zitrus duftet

die Könfler bieten Hand für einen gelungenen Basar


Die Hexe bewacht ihr Haus, damit
niemand vor der Verlosung daran nascht

Auch dieses Jahr werden zwei Hexenhäuschen verlost.
Der Vater von Bärbel Erni schuf mit seinen 80 Jahren
das kunst-und lustvolle Häuschen. Die Gewinnerin ist
einerseits und per Zufall ein Tageskind von Frau Erni,
anderseits gewinnt am Sonntag Elsi Freitag dieses tolle
Knusperhäuschen. Herzliche Gratulation und En Guete!

So dekorativ sehen die frischen Gestecke aus

Dome und Kuppeln schmücken
das weihnächtliche Seidentuch

das Kürbismännchen hat seinen Käufer gefunden

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist das Pferdchen mit seinem Kind.
Ich halt das Kind ganz fest im Arm
Es fühlt sich sicher, ich geb ihm warm.


Warm geben auch diese Mützen und Schals

Der gute Hirte und sein Hirtenknabe

Es geht nichts über einen Zopf-
Stern samt Schoggifrosch
Zufriedene Franziska im Pingulook. Eine
Arbeitsschürze reiht sich an die andere...

Einen Moment lang kann auch Mutter
Heidi von der Küchencrou ausspannen.
Ein Kompliment den beiden Köchinnen!
Für Pfarrer und Schuputzer Achim Kuhn
jedoch beginnt jetzt die Arbeit...

Liliane Bond bestaunt das glänzende Resultat

geübte Hände nach stündigem Training

Nochmals in die Hände spucken für
den Endspurt: 3, 2, 1, Feierabend!
Nach einem föhnigen Tag
rückt der Winter näher
Frostmännchen wird seinem Ruf gerecht

Da hängen all die Weihnachtskränze.
Sie gehen in manche Haushalte, an
Pflegeeinrichtungen und werden mit
den Engelhaften Wesen gar zum Ge-
denken an einen lieben Verstorbenen.

Leuchtendes Rot für würzige Stunden

Filigran und dezent zeigt sich dieser Stern

Orange auf Gold wirkt festlich

Bärbel Erni hat in die Draht-
Sterne frisches Grün gesteckt

Schöne Tonengel, goldgestäubte Sterne

das Kunsthandwerk braucht Fingerfertigkeit

Glustige Zopfsterne zu Gunsten der "Sternschnuppe"

Das Auge isst bekanntlich mit...
Wie von Zauberhand gehen die feinen
Vermicells niemals zur Neige; und wenn du
denkst, dies war das Letzte, schwupps,
stehen die nächsten vier bereit
selbst gefüllte Duschmittel
als schönes Präsent

Wer will noch, wer hat noch nicht ?

Glasschalen und Adventskalender schmücken
den Eingangsbereich und deuten auf das reich-
haltige Angebot in diesem grossen Basarraum

Jetzt ist es also da, das grosse Wochenende, worauf der Frauenverein Adliswil hingearbeitet hat. Die Küchencrou hatte zuvor währschaft eingekauft und hat sich nun in die Küche des Pavillon zurückgezogen. Verlockende Düfte strömen herüber in den grossen Saal und erfüllen bald den ganzen Raum. Während die ersten Gäste schon bei Kaffee und Zopf zusammensitzen, wurde an den Ständen die letzten Handgriffe angebracht, gebüschelt, drappiert und gerückt. Jetzt, Punkt 9Uhr ist alles bereit, da und dort ist eine Kerze angezündet, was in den spitzenbehäkelten Kerzengläsern besonders hübsch aussieht. Erst tröpfelt die Kundschaft zögerlich ein, dann ist eine Stunde später der Mittagstisch voller Gäste, die es sich munden lassen und auch am reichhaltigen Kuchenbuffet zugreifen. Der Marktstand gibt Einiges her und schon gehen die ersten Weihnachtsguetzli über den Ladentisch. Grüsse werden getauscht, Hände geschüttelt; das Wiedersehen mit zahlreichen Adliswilern macht Freude.
Im Fojer tut sich was. Pfarrer Achim Kuhn hat seinen Arbeitsplatz bezogen. Sein Werkplatz ist nicht die Kanzel, sondern der Hocker, der Schuhputzern zusteht. Das Werkzeug liegt bereit. Kräftig langt er zu Bürste, Schuhcreme und Polierlappen . Der Kunde ist König, und wer nach getaner Arbeit vom goldenen Sitz steigt, der ist bestens bedient. Die Schuhe glänzen wie neu und die Zeitspanne, die solch einer Behandlung bedurte, war gleichzeitig Begegnung und Gedankenaustausch. Der Kunde geht gestärkt und mit gemächlichem Schritt heimwärts. Wozu doch solch ein Basar taugt! Es lebe der Basar und mit ihm ein anhaltendes Wohlgefühl.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Basarworking 2009

Draht, zu einem Gewürzstern geformt

Drahtstern gefüllt mit Zimtstangen
und weihnächtlichen Gewürzen...

Weihnachtskugeln, flauschig umhüllt

der Weihnachtsstern leuchtet aus der Mitte

diese Naturalkugel ist mit sieben
Döschen zur Pfefferkugel geworden

hervorragende Gewürzqualität, Marke "Merlasco",
in Naturjoghourt angerührt geeignet für Dipsaucen


das Fernost-Set enthällt 7 Currysorten

die Kugel wurde aufgeknackt, darin eingenistet hat sich
der Winterwiedehopf; mit aufgeplustertem Gefieder....

auch das Eichhörnchen hält sich seinen Wintervorrat


Kalte Tage, Graupelschauer, Nieselregen und Hagelwetter. In dieser Zeit verkrieche ich mich in mein Bastelzimmer, verkrieche mich nur allzu gerne. Zur Zeit ist es gerammelt voll mit Accessoires, die für ein ganzes Jahr reichen dürften; oder doch zumindest für eine weihnächtliche Länge.
Der Basar 2009 naht schnell und für das Wochenende vom 14.Nov. / 15. Nov. hat der Frauenverein Adliswil so Einiges anzubieten. Gestrickt wurde genug, die Weihnachtskarten sind erstellt. Da bleibt eben noch das Besondere; das Überraschungsgeschenk für die Dame und den Herrn. Seien es feine Duschmittel oder schön verpackte Gewürze. Dieses Jahr bieten sich Drahtsterne geradezu an. Meine grosse starke Schwester steht schon mit der Drahtschere bereit und auf biegen und brechen werden die Umrisse herausgeholt. Anschliessend gilt es, die Zacken zu formen und den Stern zu dekorieren. Die Naturalkugeln lassen sich besonders gut mit kleinen Gewürzendosen füllen. Sie ergänzen sich zum ausgewogenen Set und laden dazu ein, einheimische und fernöstliche Gerichte auszuprobieren.
Zusammen mit meiner Schwester hat es riesig Spass gemacht und das Resultat freut uns. Gerne lassen wir Sie an den Arbeiten teilhaben.
Irene Stocker + Mariette Corradi

Montag, 5. Oktober 2009

goldene Herbsttage

4. Okt. 2009: Fahnengeschmücktes Hallau

schmucke Hallauertracht mit Strohhut

Belbtes Hallau: Seifenblasen auf der Kinderstrasse

Herbstimpressionen mit Beerenkranz


Herbstgeladene Aloevera-Blätter

Das Weingebiet wird gauch
"das Blau Burgunder Land" genannt


die Pferde warten geduldig, bis sich der Wagen füllt

das Pferdefuhrwerk setzt sich in Bewegung

die Fahrt führt an den schönen Brunnen vorbei

Igel im Stachelkleid schmücken die Auslagen

ein urchiger Briefkasten aus Holz steht im Dorf

Prost: lasst die Korken knallen

la belle cuisine a la francaise

im Laufschritt zum Platzkonzert

Frauenpouver auf der Trompete

eine der ausladenden Holzlauben in Hallau

Auch die Klarinettenformation giebt sich die Ehre

ein vollfruchtiger Traubenschössling

aus kargem Boden erwächst ein
Fassadenfüllender Traubenzweig
aus einem Mauerspalt gedeiht diese Rebe

Leuchtende Sonnenboten

"Andere Länder .... Andere Sitten"

nach der Fahrt trinkt das Fohlen bei der Stute

ein Dreier-Gespann fährt ein...

fantasievoll geschmückte Brunnen
zeichnen das Dorfbild

Blumenpracht, farblich assortiert



Hallau
Das schmucke Städtchen am nördlichsten Zipfel der Schweiz ist eine Anreise wert. So unscheinbar diese Ortschaft sich an die Rebberge anlehnt; einmal im Jahr macht Hallau von sich reden. Es ist die Zeit des Wümmet, die Wochen der Traubenlese und die zwei Wochenende des Hallauer Festes. Zu dieser Zeit fiebert Hallau und damit verbunden das ganze Klettgau. Der grösste Wümmet in der Ostschweiz hat begonnen und die goldenen Herbsttage versprechen eine Spitzenernte mit einem Öchsliwert von nahezu 100 Grad.
Die Sonntage vom 4. / 11. Oktober 2009 sind dem Winzerfest gewidmet.
Die Blumengeschmückten Brunnen locken viele Touristen an, der Festumzug steht unter dem Motto: "Andere Länder .... Andere Sitten." Es ist faszinierend, wie professionell und fantasievoll die Hallauer dieses Motto umsetzen. Die vorbeiziehenden Wagen lassen Sujetgerecht die Länder von Frankreich über Italien bis nach Mexiko und China an den Schaulustigen aufleben. Die "Queen" grüsst huldvoll von der Kutsche und für einmal dürfen die Pfadis von ihrem Wagen aus die Passanten nass spritzen. Pferdegetrampel mischt sich mit den Musikparaden, der Duft von gegrillter Bratwurst und gerösteten Marroni streicht um die Nase und auch die Traubendegustationen kitzeln den Gaumen. Die Hallauer Spezialitäten sind süsser und salziger Natur, denkt man da an den Schüblig, an die Schlüferli und die Weinguetzli.
*****
Wie schön die Häuser geschmückt sind, die alten bemalten Fassaden sprechen von vergangenen Zeiten, von alten Bräuchen und Traditionen. Die Buchdruckerei "Gutenberg" steht würdevoll im Zentrum, das Ortsmuseum hat seine Tore geöffnet und auch die Kirche ist einen Besuch wert. Und wer jetzt noch nicht genug hat von allen Eindrücken, der lässt sich per Pferdefuhrwerk durch die Rebberge chauffieren. Vollends gesättigt und zufrieden verlasse ich den friedlichen Ort. Es wird nicht der letzte Klettgauer Wümmet gewesen sein.