Wieder riecht es nach Flieder, nach duftenden Margeriten und reifen Erdbeerblüten und es ist verlockend, hinein zu greifen in diese Pracht, ganz sachte und sich das eine oder andere Blumenkind zu pflücken.
Das Kreativ-Studio Adliswil beteiligt sich am 6. Juni an der Aktion "Warme Füsse". Es werden vor dem Laden bei Kuchen und Kaffee Socken gestrickt. Vorwiegend Kindersocken. Ergänzend dazu nehmen wir Spenden entgegen, um diese in Kinderstiefel zu investieren, passen zur jeweiligen Sockengrösse. Beides wird dann von der zertifizierten Organisation "METRO" zu Weihnachten den Kindern in Rumänien abgegeben.
Um die Spenden etwas schmackhaft zu machen, können sich die Kunden in diesem Zusammenhang im Kreativ- Laden ein duftendes Blumenkind auslesen.
Mittwoch, 27. Mai 2015
Montag, 23. März 2015
Frühling im Zwergenland
Zwerge sind klein - sind zwergenhaft klein. Oft verstecken sie sich und es schaut nur die Spitze der Zwergenmütze hervor. Zwerge gibt es schon seit Urzeiten, seit das Gras hochspriesst und sich in den Wäldern Höhlen befinden.
Inzwischen war es Frühling geworden. Blaumützchen streckte sich und machte sich gemütlich auf einen Spaziergang. Was es wohl zu sehen gab?
Es überquerte ein Bächlein und sprang über Stock und Stein
Da war ein Zirpen und summen im Gras und das Zwergen blickte neugierig umher
Da sah es Bienen, die Nektar aus den Blüten saugten
Auch niedliche Käfer krabbelten auf den Blumen umher. Sie freuten sich an den hell rosa Farben, die sehr gut zu ihrem Käferkleid passten
Die vielen Krabbeltiere lockten alle Zwerge herbei und zu ihnen gesellten sich aparte Flugkünstler. Ein prächtiger Schmetterling flatterte herbei, dann noch einer…
Sie setzten sich zu den Zwergen auf die Wiese und bald wimmelte es davon
Ein rosa Falter gaukelte auf eine rote Blüte zu und liess sich darauf nieder. Das sah lustig aus und die Zwerge hüpften umher und spielten mit ihren zarten Spielkameraden.
So verlief das Leben heiter . Es war ein geschenkter Frühlingstag und die Sonne schien auf die Wiese und strahlte mit den Zwergen, den Käfern und Schmetterlingen um die Wette.
Inzwischen war es Frühling geworden. Blaumützchen streckte sich und machte sich gemütlich auf einen Spaziergang. Was es wohl zu sehen gab?
Es überquerte ein Bächlein und sprang über Stock und Stein
Da war ein Zirpen und summen im Gras und das Zwergen blickte neugierig umher
Da sah es Bienen, die Nektar aus den Blüten saugten
Auch niedliche Käfer krabbelten auf den Blumen umher. Sie freuten sich an den hell rosa Farben, die sehr gut zu ihrem Käferkleid passten
Die vielen Krabbeltiere lockten alle Zwerge herbei und zu ihnen gesellten sich aparte Flugkünstler. Ein prächtiger Schmetterling flatterte herbei, dann noch einer…
Sie setzten sich zu den Zwergen auf die Wiese und bald wimmelte es davon
Ein rosa Falter gaukelte auf eine rote Blüte zu und liess sich darauf nieder. Das sah lustig aus und die Zwerge hüpften umher und spielten mit ihren zarten Spielkameraden.
So verlief das Leben heiter . Es war ein geschenkter Frühlingstag und die Sonne schien auf die Wiese und strahlte mit den Zwergen, den Käfern und Schmetterlingen um die Wette.
Dienstag, 3. März 2015
Holzschlag
"Reifen heisst warten können, Zeit haben, wachsen lassen. Und was gedeiht, soll der Mensch nicht zunichte machen."
******************
Holzschlag, Kahlschlag im Februar. Die Motorsäge kreischt. Schauerliches knacken - ein Baum fällt - Äste brechen unter der fallenden Last.
Der Mensch greift ein in die Natur; einmal mehr. Der Förster entscheidet über Bestehen, Nutzen und Verderben.
Was bleibt, sind Holzrückstände - Äste - auch solche, die von der Häckselmaschiene verschont blieben.
Die Frau kam und las die Äste auf. Beschnitt ihre Fläche, bemalte sie und gab ihnen ein Gesicht. So entstanden diese Baumzwerge.
Ein Waldgeist ist ein Naturgeist, der im Wald beheimatet ist.
Waldwesen haben oft ein knorriges, drolliges Aussehen. Ihre
verwurzelten Körper tragen durchaus menschliche Wesenszüge
oder wirken, wie hier - Zwergenhaft.
Einige Waldwesen sind Riesenhaft Gross
andere wiederum ducken sich und stehen bucklig da.
diese hier stehen zu ihren greisenhaften Alter
und jener dort verkneift sich ein schalkhaftes Lachen
Sie tragen gebündeltes Holz und obwohl ihr Platz neben
dem Cheminée ist, sind sie viel zu schade zum verfeuern.
Sie bewachen den Hauseingang
und sehen nach dem Rechten.
Das Holz und die Säge
Das Holz sagte: Ich bin so stark wie ein Stamm. Ich allein bin so geformt, so stramm.
Ich trage die Äste als Lasten wie Masten. Ich allein bin von Holz.
Aber du, du Säge, du schräge, kommst du mir in die Quere und sägst von meinen
Ästen, da muss ich stöhnen und bresten.
Du schneidest mein Holz entzwei. Du legst mein Innerstes frei. Wie ich gezeichnet,
von welcher Farbe ich bin, das zeichnen die Jahresringe hin.
Nun kommt der Künstler, diese Person bist du. Du werkest die Flächen, du malst und
formst mich zu neuem Leben. Du bringst mich zum staunen.
War früher der Wald meine Welt. Was ich heute bin, das gefällt. MC
******************
Holzschlag, Kahlschlag im Februar. Die Motorsäge kreischt. Schauerliches knacken - ein Baum fällt - Äste brechen unter der fallenden Last.
Der Mensch greift ein in die Natur; einmal mehr. Der Förster entscheidet über Bestehen, Nutzen und Verderben.
Was bleibt, sind Holzrückstände - Äste - auch solche, die von der Häckselmaschiene verschont blieben.
Die Frau kam und las die Äste auf. Beschnitt ihre Fläche, bemalte sie und gab ihnen ein Gesicht. So entstanden diese Baumzwerge.
Ein Waldgeist ist ein Naturgeist, der im Wald beheimatet ist.
Waldwesen haben oft ein knorriges, drolliges Aussehen. Ihre
verwurzelten Körper tragen durchaus menschliche Wesenszüge
oder wirken, wie hier - Zwergenhaft.
Einige Waldwesen sind Riesenhaft Gross
andere wiederum ducken sich und stehen bucklig da.
diese hier stehen zu ihren greisenhaften Alter
und jener dort verkneift sich ein schalkhaftes Lachen
Sie tragen gebündeltes Holz und obwohl ihr Platz neben
dem Cheminée ist, sind sie viel zu schade zum verfeuern.
Sie bewachen den Hauseingang
und sehen nach dem Rechten.
Das Holz und die Säge
Das Holz sagte: Ich bin so stark wie ein Stamm. Ich allein bin so geformt, so stramm.
Ich trage die Äste als Lasten wie Masten. Ich allein bin von Holz.
Aber du, du Säge, du schräge, kommst du mir in die Quere und sägst von meinen
Ästen, da muss ich stöhnen und bresten.
Du schneidest mein Holz entzwei. Du legst mein Innerstes frei. Wie ich gezeichnet,
von welcher Farbe ich bin, das zeichnen die Jahresringe hin.
Nun kommt der Künstler, diese Person bist du. Du werkest die Flächen, du malst und
formst mich zu neuem Leben. Du bringst mich zum staunen.
War früher der Wald meine Welt. Was ich heute bin, das gefällt. MC
Freitag, 23. Januar 2015
Winterglück
Es war kälter geworden. Der Wind blies aus vollen Backen und trieb schwere Wolken vor sich her. "Was riecht denn hier so speziell?" wollte Zwerg Nase wissen. Er hielt seinen Zinggen in die Luft und schnupperte. " es riecht nicht süss wie Schokolade, es riecht nicht duftend wie feines Essen, es riecht vielmehr würzig nach - ja, nach was wohl?
Das war hier die Frage, die keiner der Zwerge beantworten konnte. Doch sie spürten, dass sich das Klima veränderte. Fleissig verrichteten sie ihre Arbeiten. Sie lasen die letzten Beeren von den Sträuchern, sammelten Nüsse in einen grossen Korb, denn der Winter konnte hierzulande streng werden und die Vorratskammer sollte nicht leer bleiben.
Grünmütze und Violett hackten Holz und sägten gleich grosse Scheite.
Die Zwerge hatten sich in ihre Höhle zurückgezogen. An diesem Abend assen sie eine warme Suppe, bevor sie zu Bett gingen und sich gut zudeckten.
Als sie am Morgen erwachten, trauten sie ihren Augen nicht.
Blaumützchen war als Erster aufgestanden. Mit einem grossen Satz war er am Fenster und sah erstaunt auf die weissen Flocken, die vom Himmel fielen.
"Es schneit, es schneit", rief es so laut es konnte. Das weckte selbst die schnarchende Rotmütze und bald drängten alle Zwerge ans Fenster. Sie sprangen ins Freie und wirbelten ausgelassen mit den Flocken umher. Die Türe stand weit offen und erst als die Zwerge klamme Füsse bekamen, kehrten sie ins Haus zurück. Da fiel Gelbbart - er war der älteste Zwerg - wieder ein, dass die Wintersachen ja im Schopf gelagert waren. Gleich ging er nachschauen und fand in einer alten Truhe alles vor :
grosse schwere Stiefel, Wintersocken, Mützen und warme, gestrickte Schals. Dazu waren ganz hinten im Schopf viele Schlitten gelagert.
Das gab ein Hallo, als die Zwerge in die Kleider schlüpften und die Stiefel banden. Sie nahmen die Schlitten und ab ging's in die weisse Landschaft.
An diesem Beerenstrauch deponierten einige Zwerge ihre Mützen,
andere zogen sich erst gar nicht um
Die Zwerge nahmen die Schlitten und zogen sie den Hang hoch. Sie setzten sich drauf und auf "LOS" fuhren alle gleichzeitig an. Das war ein Spass. Violett fuhr als Erstes ins Ziel. Weiter unten hatte sich ein Schlitten überschlagen. Auch Blaumützchen schnäuzte sich. Es sass im Schnee fest und jammerte vor sich hin. Rotmützchen half ihm auf die Beine. Es war unverletzt und von neuem ging die Fahrt los.
Die einen kamen mit grossem Tempo unten an, andere rappelten sich von einem Sturz wieder auf und in dem Gewusel war schwer zu erkennen, welche Mütze sich gerade an welcher Stelle befand.
Erst als die Dämmerung einsetzte, kehrten alle müde, mit nassem Hosenboden, aber glücklich zurück in ihre Zwergenhöhle. Dort sind sie heute noch und mit den Jahreszeiten beginnt das Zwergentreiben von neuem.
Foto, Text und Gestaltung Mariette Corradi
Das war hier die Frage, die keiner der Zwerge beantworten konnte. Doch sie spürten, dass sich das Klima veränderte. Fleissig verrichteten sie ihre Arbeiten. Sie lasen die letzten Beeren von den Sträuchern, sammelten Nüsse in einen grossen Korb, denn der Winter konnte hierzulande streng werden und die Vorratskammer sollte nicht leer bleiben.
Grünmütze und Violett hackten Holz und sägten gleich grosse Scheite.
Die Zwerge hatten sich in ihre Höhle zurückgezogen. An diesem Abend assen sie eine warme Suppe, bevor sie zu Bett gingen und sich gut zudeckten.
Als sie am Morgen erwachten, trauten sie ihren Augen nicht.
Blaumützchen war als Erster aufgestanden. Mit einem grossen Satz war er am Fenster und sah erstaunt auf die weissen Flocken, die vom Himmel fielen.
"Es schneit, es schneit", rief es so laut es konnte. Das weckte selbst die schnarchende Rotmütze und bald drängten alle Zwerge ans Fenster. Sie sprangen ins Freie und wirbelten ausgelassen mit den Flocken umher. Die Türe stand weit offen und erst als die Zwerge klamme Füsse bekamen, kehrten sie ins Haus zurück. Da fiel Gelbbart - er war der älteste Zwerg - wieder ein, dass die Wintersachen ja im Schopf gelagert waren. Gleich ging er nachschauen und fand in einer alten Truhe alles vor :
grosse schwere Stiefel, Wintersocken, Mützen und warme, gestrickte Schals. Dazu waren ganz hinten im Schopf viele Schlitten gelagert.
Das gab ein Hallo, als die Zwerge in die Kleider schlüpften und die Stiefel banden. Sie nahmen die Schlitten und ab ging's in die weisse Landschaft.
An diesem Beerenstrauch deponierten einige Zwerge ihre Mützen,
andere zogen sich erst gar nicht um
Die Zwerge nahmen die Schlitten und zogen sie den Hang hoch. Sie setzten sich drauf und auf "LOS" fuhren alle gleichzeitig an. Das war ein Spass. Violett fuhr als Erstes ins Ziel. Weiter unten hatte sich ein Schlitten überschlagen. Auch Blaumützchen schnäuzte sich. Es sass im Schnee fest und jammerte vor sich hin. Rotmützchen half ihm auf die Beine. Es war unverletzt und von neuem ging die Fahrt los.
Die einen kamen mit grossem Tempo unten an, andere rappelten sich von einem Sturz wieder auf und in dem Gewusel war schwer zu erkennen, welche Mütze sich gerade an welcher Stelle befand.
Erst als die Dämmerung einsetzte, kehrten alle müde, mit nassem Hosenboden, aber glücklich zurück in ihre Zwergenhöhle. Dort sind sie heute noch und mit den Jahreszeiten beginnt das Zwergentreiben von neuem.
Foto, Text und Gestaltung Mariette Corradi
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