Dienstag, 15. März 2011

Parade der Hasenkinder

Ein kleines Häselein das fühlt sich so allein.
Es geht spaziern und schaut sich um -
da sind es auch schon Zwei
Zwei kleine Hasenkinder ducken sich im Gras,
eins hoppelt her, eins findt ein Ei -
jetzt sind es auch schon Drei

Drei wache Hasenköpfe wollen musiziern
mit Kellen, Trompeten, Cello, Klavier -
da sind es doch schon Vier

Vier brave Hasenmädchen nähen ein hübsches Kleid.
Es gefällt ihnen sehr, sie nähen noch mehr -
daraus entsteht Nummer Fünf

Fünf der lustigen Hasenfratzen
machen ein Würfelspiel.
Sie würfeln, die Spannung wächst -
die Gruppe ist bald zu Sechst


Sechs apparte Häselein sind besonders schlau
sie machen sich schön für die Modeschau.
Ihr Spiegelbild verdoppelt sich -
nun ist das Dutzend voll.





Ostern naht. Mit der wärmenden Sonne öffnen sich die ersten Blumen, das Gras beginnt zu spriessen. Mit dieser Keimvollen Zeit spriessen auch Gedanken und Ideen und wachsen zu greifbaren Objekten heran. Diesmal sind es Hasenohren, die sich im Gras ducken, die sich gegenseitig suchen und auch finden. Viel Vergnügen beim Hasenblogg.

Dienstag, 1. März 2011

Jim Knopf und Lukas auf Lummerland

Darf ich mich vorstellen:
ich bin Lukas, der Lokomotivführer
ich heisse Jim Knopf, warum wohl Knopf ?
Weil ich einen Knopf in Ohr und Hosen trage!

und das ist "Emma", die gute alte Lok

wir wohnen in Lummerland,
einer kleinen Insel mitten im Ozean

Frau Waas führt den Kaufladen und das Sortiment ist gross

Sie ist so beschäftigt, dass sie keine Zeit hat für ein Foto von Herr Ärmel

... denn eben hat König Alphons der Viertel vor Zwölfte
bei ihr Lakrizebonbons bestellt

Jim hilft Lukas gerne beim Kohle schaufeln

auf Lummerland gibt es immer viel zu tun

und der Vorrat an Kohle ist gewaltig.

Wichtig ist der Bahnhof auf Lummerland, denn da können die
Fahrgäste ihre Fahrkarte lösen und eine kurvenreiche Fahrt machen
und da kommt Emma schon wieder durchs
Tunnel gefahren und braucht eine neue Kohleladung

gewaltig erheben sich die Berge auf der kleinen Insel

habt ihr gewusst, dass Emma auch ohne Schienen fahren kann
und bald wird sie auch als Schiff durchs Wasser gleiten

Hier erheben sich gewaltige Vulkane

Im Drachenland ists gefährlich...

... bald werden Jim , Lukas und Emma
den Drachen "Frau Malzaan" aufspüren

zum Glück hat Emma die Fahrt durch das "Dämmertal" fast unbeschadet
überstanden, denn durch das eigenen Echo fielen grosse Felsbrocken herunter.
Die Fahrt geht weiter und es bleibt spannend...


"Eine Zugfahrt die ist lustig, eine Zugfahrt die ist schön, hohe Berge, tiefe Täler - und es gibt ein Wiedersehn : mit Herr Ärmel und dem Lukas, unserm Jim, dem Findelkind, mit der Lok, genannt die Emma und Frau Waas - und noch dies, und noch das."

Lummerland ist eine kleine Insel mitten im Ozean. Über das Land herrscht König Alphons der Viertel vor Zwölfte. Seinen Untertanen ist er wohlgesinnt und er nimmt seine Pflichten sehr ernst. Meist ist er am telefonieren, um seine vielen Geschäfte abzuwickeln. Auch an diesem Morgen scheint der König sehr beschäftigt. Eben gibt er telefonisch eine Bestellung bei Frau Waas auf, denn er liebt Lakrizebonbons über alles. Was Frau Waas nicht selbst in ihrem Laden vorrätig hat, muss sie bestellen und so kommt jeweils die Post per Schiff von weit her.

Wenn Lukas der Lokomotivführer nicht gerade seine Pfeife raucht, ist er dabei, Kohle in den Heizkessel einzufüllen und dazu pfeifft die "Dampflok Emma" vor Vergnügen. So geht die Fahrt weiter durch Lummerland, bis - ja, bis zu jenem Tag, als der Postboote eine grosse Schachtel von Übersee abliefert. Adressiert ist sie an : "Frau Malzaan" oder so ähnlich, und weiter steht "Alte Strasse 133, dritte Etage". Unschlüssig stehen alle um die Kiste, weil ja die Adresse fast unleserlich und zudem falsch ist. Erst als aus dem Paket ein Wimmern durchdringt, öffnen die Untertanen vorsichtig die Kiste. Das Erstaunen ist gross, als darin ein Babyjunge liegt, so braun wie Schoggi. Was nun? Nach langer Beratung kommen der König und seine Untertanen zum Beschluss, dass sich Frau Waas am besten dazu eignet, das Findelkind bei sich aufzunehmen.

Also wächst der Junge heran, ist jetzt ein halber Untertan und wird bald schon ein ganzer sein, was dem König Sorgen bereitet. Denn Lummerland ist klein und es wird nicht Platz für alle sein. Das gibt er Lukas, dem Lokomotivführer zu bedenken.

So öffnet sich ein neues Kapitel in der Geschichte. Jim Knopf, Lukas samt Emma verlassen des Nachts heimlich Lummerland und bestehen viele Abenteuer. Zurück bleibt der König, ein besorgter Herr Ärmel und eine tieftraurige Frau Waas. Doch eine ganze Weile später wird sich die Geschichte zum Guten wenden.





































Dienstag, 30. November 2010

Verflixt, Verhext und Zugemauert

alles ist bereit für den Hexen - Start - Schuss

bereits kommen die ersten Kunden

die Kinder lassen sich die heisse Schoggi munden

alle haben ihren Spass

die weise Eule fliegt gleich eine Hütte weiter

das Zwergenvolk beginnt zu frieren

die Beeren schützen vor der Kälte

Wenn denn alle Blätter gefallen sind,
muss für dieses Jahr die Gartenarbeit ruhen


die Kugel aus Ästen bietet der Eule Schutz und Nahrung

jetzt, wo die Eulen ausgeflogen sind
wirds langsam Weihnächtlich


über Nacht hats geschneit.
Der Schnee verzaubert die Engelschar


genau die richtige Temperatur fürs Frostmännchen.
Klirrend kalt, da lach ich mir ins Fäustchen


auch das Zwergenvolk sorgt für Erwärmung:
Bitte "afüüre", wenns geht nur mit den kleinen Ästchen


von der heissen Schoggi wird fleissig eingeschenkt

die Überraschungspäckli sehen sehr verlockend aus:
dank Margrit Meiers Redekunst wurden alle verkauft

Zopfsterne, so weit das Auge reicht

bald sind 80 Stück verkauft

auch der Monsterkopf ist mit schönem Inhalt gefüllt.
Wer getraut sich, reinzulangen?

beim Barte meiner Grossmutter:
selbst für Babys Geburt hats schnusige Kässeli

gross ist die Auswahl, gross ist
auch der Einsatz aller Helferinnen

die Spitalkinder können sich freuen:
bald wird der Spitalclown auf Besuch kommen...

liebes Kind, sei gut aufgehoben in Mutters Händen

Geborgenheit in einer afrikanischen Fruchtschale

Gewürzsterne dekorieren das Hexenhäuschen

sie sind mit Lebkuchengewürzen gefüllt oder
aber mit einer reichen Auswahl an Curry

die Besenchläusli sind einsatzbereit

es hat ein grosses Sortiment an Geschenkartikeln

Badesalz mit Rosenduft, Gewürze, Konfi, Guetzli...


Weihnachtsmarkt 27./ 28. November 2010

Wieder einmal waren die Tage gezählt bis zum Weihnachtsmarkt. Über Nacht war das Hexenhäuschen gezimmert und am Morgen bereit zum einheizen. Wäre da der Schlüssel nicht abgebrochen bei der ersten Umdrehung! Ja, sie lassen halt nicht jeden rein. Nur wer das Hexencodwort kennt, hat überhaupt eine Chance. Doch auch diese Knacknuss wurde schliesslich bezwungen und das Schloss öffnete sich dank Armin Erni.

Und jetzt gings so richtig zur Sache: Einrichten, Einheizen, Dekorieren und Eulen aufhängen. Die erste flog gleich der Marktfrau am Nebenstand zu. So musste noch mancher Gewürzstern und manches Engelkränzchen die Lücken füllen. Aber bitte fragen Sie mich jetzt nicht, was Engel an einem Hexenstand zu suchen haben!

Die heisse Schoggi war an diesem klirrenden Wochenende das einzig Richtige. Die Passanten liessen sich nicht zweimal bitten. Auch nicht, was das spendable Portemonnaie betraf. Die "Spitalclowns" sind der Bevölkerung bekannt. Die Kunden langten fleissig ins Körbchen voller Zopfsterne und spendeten mehr als genug. Die Guetzli und noch Vieles mehr ging über den Ladentisch und wir Hexen vom Frauenverein können nur dankbar sein über das tolle Resultat. Der Erlös von Fr. 1570.- ging einmal mehr an die Stiftung Theodora, auf dass so manches Kind im Spitalbett sich freuen kann, wenn der Clown kommt und die kleinen Patienten das Lächeln nicht verlernen.
In diesem Sinne einen heissen Dank dem Schoggisponsoren -Ehepaar Schwyn. Ein Dankeschön allen Helferinnen, die sich von der Kälte nicht abhalten liessen und ganz besonders einmal mehr gilt der Dank Bärbel Erni, welche im Hintergrung die Fäden zog, an die 14 Liter heisse Schoggi nachlieferte und überhaupt für gute Stimmung sorgte. Bitte sich umdrehen und dreimal über die Schulter spucken. Wirkt Wunder!
Übrigens, wussten Sie, dass unsere fleissigen Frauen übers Jahr zu den verschiedensten Anlässen ausgezeichneten Kuchen beigesteuert haben? Was noch nicht alles ist. Ebenso kam voriges Jahr die Caritas kurz vor Weihnachten in den Genuss von schön gestrickten Socken, welche an der Weihnachtsfeier von Pfarrer Sieber den Männern und Frauen geschenkt wurden.