Da huscht ein Eichhörnchen vorbei; dort klettert das nächste den Stamm hoch und erklimmt den Tannenspitz. Das Dritte sitzt und knackt genüsslich eine Baumnuss. Wintervorrat, könnte man die Bilder betiteln. Bei jedem Schritt raschelt das dürre Laub unter den Sohlen, und je weiter ich in den Wald schreite, um so mehr Gestalten nehme ich wahr. Ja, da sind sie wieder, die kleinen Mützchen, die fleissigen Wesen mit Werkzeugen in den Händen. Sie holzen, rechen Laub, füllen die Körbe. Bei all dem Tun werden sie beobachtet, vom Käuzlein, von neugierigen Menschenaugen. Es riecht nach Erde, gefallenen Blättern, nach Beeren, Nüssen und Früchten. Der Tisch ist reich gedeckt: Es lebe der Herbst
Donnerstag, 14. Oktober 2010
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